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Neue Repro-Karosserie für klassische Ford Mustang Cabrios

Mustangs der „klassischen“ Baujahre von 1964 1/2 bis 1969 gehören zu den weltweit am häufigsten restaurierten Automodellen. Aufgrund der hohen Nachfrage  wird in den USA jetzt das Angebot reproduzierter Karosserien ausgebaut. Neue Herstellungstechniken, moderne Stahlsorten und Schweisstechnik lassen auf gute Qualität hoffen.

Screenshot Dynacorn Classic Ford Mustang Bodies

Bildquelle: Screenshot Dynacorn Homepage

Reproduzierte Teile sind bei Autorestaurierungen manchmal unverzichtbar, die Qualität solcher Teile kann aber sehr stark schwanken – vor allem bei komplexen Bauteilen an der Karosserie. Mitunter verschlingt das Einpassen mehr Zeit als die Aufarbeitung der Originalteile.

Repro-Karosserie für Ford Mustang Cabrio Modelle 64 1/2, 65 und 66

Aber natürlich ist es verlockend, wenn aufgrund der hohen Nachfrage nach Ford Mustang Modellen ersten Baujahre neue Angebote kommen. Auf der SEMA 2011 wurde jetzt eine komplette Repro-Karosserie als Basis für Modelle der Jahre 64 1/2, 65 und 66 vorgestellt, die zumindest auf Basis der Fotos und der beschriebenen Eigenschaften einen Fortschritt  für die Restaurierungsszene bieten könnten. Ob Spaltmaße, Schweissnähte und die allgemeine Passform tatsächlich den Erwartungen entsprechen – mal sehen, bisher haben wir keine Erfahrungsberichte dazu gefunden.

Aber die Verwendung moderner Stanzen und moderner Stahlmischungen kann natürlich insgesamt zu besserer Qualität führen. Die neue Karosserie ist bereits die dritte vorher gab es schon die Fastback-Variante für die Baujahre 67-68 sowie 69-70. Eine Reihe recht guter Bilder der neuen Karosserie findet sich in dem Artikel bei „The Mustang News“.  Das ganze hat allerdings auch seinen Preis: Allein die Karosserie kostet rund 15.000 US-Dollar.

Um aus dem Bauteil einen kompletten neuen/alten Mustang zu machen, muss man Getriebe, Übersetzung, Federung, Bremsen, Kabelbaum und das komplette Inferior selbst besorgen  – entweder neu oder gebraucht.  Nach Aussage eine Ford-Sprechers erhalten die Produzenten für eine möglichst originalgetreue Reproduktion Zugang zu den technischen Zeichnungen und Spezifikationen.

Hersteller der Karosserien ist das Unternehmen Dynacorn International. Nach Aussage eines Sprechers (Zitat entnommen aus dem Bericht bei „The Mustang News„) ist der heute verwendete Stahl stärker als die früher verwendeten Sorten. Außerdem werden insgesamt mehr Schweißnähte mit moderner Technik gesetzt.

Ein Tipp: Auf der Webseite www.fordrestorationparts.com findet man Links zu zertifizierten Bauteilen für verschiedene Ford-Modelle, inklusive des Ford Mustang. Die Webseite ist in der Bedienung allerdings etwas sperrig.

Quelle: 
The Mustang News: Classic Mustang Convertible Repro Bodies Announced 

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